Hotel & Restaurant Klute

2 stars superior

Über uns
Gepflegte Gastlichkeit seit 1872

Bereits im vorletzten Jahrhundert eröffnet, konnte sich das Haus Klute in bewegten Zeiten von einem reinen Ausflugslokal mit angeschlossenem Lebensmittelladen zu einem komfortablen Hotel mit gutbürgerlichem Restaurant entwickeln. Das Familienunternehmen hat sich über die Jahre längst in der Osnabücker Hotelerie- und Gastronomieszene etabliert und wird inzwischen in vierter Generation geführt.

Die Anfänge unseres Hauses gehen auf Wilhelm Klute, das vierte Kind einer kleinen Bauernfamilie, zurück. 1837 in Peckloh bei Versmold geboren, kommt er Anfang der Sechzigerjahre nach Osnabrück. Zusammen mit seiner Frau Johanne, geborene König, kauft er ein kleines Haus an der Adolfstraße und eröffnet 1872, nach Jahren der Anstellung, eine eigene Gastwirtschaft mit angeschlossenem Lebensmittelladen. 1874 wird mit Unterstützung des Schwiegervaters ein Grundstück an der Lotter Straße erworben und das noch heute in seinen Grundzügen bestehende Eckhaus zwischen Adolf- und Lotter Straße auf Acker- und Gartenland erbaut. 1890 wird das Gebäude um ein "Taubenzimmer" und einen Teil des heutigen Restaurants erweitert. Neben kleinem Landwirtschaftsbetrieb mit mehreren Milchkühen errichtet Wilhelm Klute im Hof Pferdeställe, denn sonntags kommen die Bauern aus den umliegenden Orten der Stadt, um bei "Kluten Wilhelm" auszuspannen. Das können Sie in unserem Hause – über 100 Jahre später – noch immer.

1909, im Alter von 72 Jahren, übergibt Wilhelm das Geschäft an seinen Sohn Hans. Die Pferdeställe werden erweitert, eine Waschküche wird eingerichtet und eine für damalige Verhältnisse hochmoderne Kegelbahn mit Bohlen- und Scherenbahn gebaut. Nach schweren Kriegsjahren und dem Verlust seiner Frau Johanna, heiratet Hans Klute Elise Landmeyer, eine Bauerntochter aus Westerkappeln, mit der er erneut das Haus umbaut. 1927 wird das Lebensmittelgeschäft aufgegeben, und fünf Fremdenzimmer entstehen. 1934 stirbt Hans Klute, der Gasthof wird von Elise und ihrem Neffen Adolf Kahle weitergeführt. Zu dieser Zeit verkehren in unserem Haus viele Verein, die wir zum Teil noch heute zu unseren Gästen zählen.  

Der Zweite Weltkrieg bedeutet einen schweren Rückschlag. Der 1920 geborene Sohn Wilhelm Klute sowie Adolf Kahle werden eingezogen, zudem wird dem Haus zur Auflage gemacht, eine Verpflegungsstelle einzurichten. Der Betrieb muss letztlich jedoch wegen Personalmangels geschlossen und verpachtet werden. Erst 1948, nach Auszug des Pächters und Rückkehr von Sohn und Neffe aus der Kriegsgefangenschaft, kann er wieder eröffnet werden. Die Gebäude blieben bei den schweren Luftangriffen auf Osnabrück glücklicherweise unversehrt. Wilhelm Klute, auf den der Betrieb inzwischen übergegangen ist, lässt den kompletten Bau renovieren, die Küche vergrößern und kurze Zeit später das Haus durch einen Hotelflügel erweitern. Die Pferdeställe werden zu Garagen umgebaut.

Aus der Ehe von Wilhelm Klute mit Margarete Dilly gehen zwei Söhne hervor, von denen der 1949 geborene Hans Klute das Hotel und Restaurant mit 35 Jahren übernimmt, neuerlich vergrößert und 1997 abermals komplett renoviert. Heute bieten wir 24 Betten in 22 Zimmern zur Übernachtung an, das Restaurant und angeschlossene Räume gewähren bis zu 100 Gästen Platz. Insgesamt 17 Mitarbeiter bemühen sich um einen reibungslosen Ablauf des Betriebes. Wir bedanken uns bei allen unseren Gästen für das unserem Haus erwiesene Vertrauen und dürfen Ihnen versichern, dass wir auch in Zukunft stets bemüht bleiben werden, jederzeit Ihre Wünsche zu erfüllen.